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SAFE
 
 
  Sicheres Handeln bei Ausnahmesituationen  
 
  "Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein" [Philip Rosenthal]

Eines der wichtigsten Ziele der Unternehmensführung ist die Erreichung eine Null-Fehler-Produktion. Bezugsgröße und Ansatzpunkt für dieses Ziel sind die Prozesse im Unternehmen. Auf dem Weg der Excellence ist also ein Referenzprozess für ein systematisches, umfassendes und nachhaltiges Fehlermanagement, das auch Ausnahmesituationen umfasst, unabdingbar. Eine Automatisierung der Prozesse wird zukünftig durch EDV-unterstützung gesichert.

 
 
 
 
 
  Kurzbeschreibung des Projektes  
 
 

Eine stetige Verminderung des Fehlerniveaus in allen Bereichen zählt zu den wichtigsten Zielen der Unternehmungsführung. Trotz der Schaffung von Voraussetzungen zum fehlerfreien Arbeiten sowie der Einführung von Verfahren zur Fehlervermeidung und systematischer Fehlerbeseitigung, treten immer noch ungeplante Prozesszustände und Störungen auf. Diese Störungen werden meistens durch spontane, individuelle und unzureichende Lösungen beseitigt.

In diesem Projekt wird in Anlehnung an die Null-Fehler-Strategie das Ziel eines bereichsübergreifenden Qualitätsregelkreises verfolgt. Ein Instrumentarium, dass umfassendes Fehlermanagement und gesichertes und schnelles Handeln bei Ausnahmesituationen ermöglicht, soll geschaffen werden. In diesem Sinn werden unterschiedliche Fehlerbehandlungsszenarien betrachtet und entwickelt. Eine Verknüpfung dieser Szenarien an den Anforderungsprofilen der Industrie und insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen ermöglicht dann die Entstehung eines universellen Referenzmodells zum ganzheitlichen Fehlermanagement. Hiermit wird die Behandlung ungeplanter Zustände, auftretender Störungen und erkannter Fehler für jeden Prozess möglich.

Ein solches Instrument muss einerseits die Definition einer systematischen Vorgehensweise als Methode zum Aufbau und zur kontinuierlichen Erweiterung des zu erreichenden Fehlermanagements beinhalten und soll andererseits mittels einer DV-technischen Unterstützung die Anwendung der Methode als Lösung im Unternehmensalltag erleichtern. Dazu eignen sich insbesondere Wissensmanagementsysteme auf Basis von Workflowmanagementsystemen (WFMS), weil damit der Anwender, auf Grund der erforderlichen systematischen Vorgehensweise, eine Rahmenstruktur für die Abläufe zur Fehlerbehebung definiert und automatisiert zum Ablauf bringen kann. Sie unterstützen die strukturierte und vollständige Abwicklung der definierten Abläufe, indem sie bei der tatsächlichen Ausführung der Abläufe die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt allen Prozessbeteiligten zur Verfügung stellen. Hierbei sorgen integrierte Kommunikationsmodule dafür, dass die zu benachrichtigenden Mitarbeiter informiert werden. Funktionen des Dokumentenmanagements stellen sicher, dass die an einer Problemlösung einzubindenden Mitarbeiter, die hierzu notwendigen Unterlagen auch wirklich zur Verfügung haben. Mittels der integrierten Protokollfunktion kann die Ausführung eines Ablaufs zur Umsetzung einer Maßnahme dokumentiert und somit zu einem späteren Zeitpunkt nachvollzogen werden. Dieses Protokoll kann bei erneutem Auftreten dieses Fehlers wieder herangezogen werden.

Auf Grund der zu erzielenden Reduktion von Ausfallzeiten, der Vermeidung von Fehl­reaktionen und allgemein der stetigen Verbesserung von Prozessen ist die Realisierung dieser zu entwickelnden Wissensmanagement-Lösungen unmittelbar mit wirtschaftlichen Vorteilen für die Unternehmen verbunden. Darüber hinaus sind weitere Vorteile darin zu sehen, dass hiermit ein Beitrag zum kontinuierlichen Verbesserungsprozess geleistet wird und die unternehmensweite Archivierung von Beobachtungen und Maßnahmen auch der kontinuierlichen Qualifikation der Mitarbeiter dient.

Das Forschungsvorhaben wird durchgeführt durch die Dortmunder Initiative zur rechnerintegrierten Fertigung (RIF) e.V. in Dortmund. Es wird durch die Forschungsgemeinschaft Qualität e.V. (FQS) in Frankfurt koordiniert und über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF) durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

 
 
 
 
 
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